Loreto
Ort
Zug, Schweiz
Jahr
2021

Eva Wüst und Fabian Bircher wurden von der Kulturstelle Zug angefragt, für das Sekunarschulhaus Loreto, welches 1966-69 von Walter Schindler im brutalistischen Stil erbaut wurde, einen Vorschlag zu machen um die Aufenthaltsqualität im teils sehr düsteren gedeckten Pausenplatzbereich verbessert. Das Projekt besteht aus Leuchtkörpern, Akustikelementen und einem Pausenkiosk welcher anstelle eines Steingartens in einen bestehenden Gebäudekörper eingepasst wurde.
Durch die Materialisierung aus Aluminium und Plexiglas mit Dichroidfolie, wurde versucht dem Pausenraum eine neue Qualität zu verleihen, welche die bestehende Architektur in ihrer Rohheit nicht in Fragestellt und sich mit den bestehenden Kunstwerken von Eugen Hotz gut verträgt. So entstehen alle Farben nur durch die Effekte der Dichroidfolien, welche bei den Leuchten nur bei eingeschaltetem Zustand hervortreten und beim Kiosk je nach Witterung unterschiedlich in Erscheinung treten.